Energie – Klima – Umwelt – Mobilität Energie – Klima – Umwelt – Mobilität

1. Die Marktgemeinde Lembach ist bis zum Jahr 2030 energieautark – es wird insgesamt soviel Energie mit regionalen und erneuerbaren Ressourcen in Lembach erzeugt als auch verbraucht wird.
Den ersten Schritt zur Zielerreichung setzen wir durch die Vermeidung von unnötigem Energieverbrauch. Energiesparen und Energieeffizienz sind unsere zentralen Ansatzpunkte.
2. Den zweiten Schritt setzen wir mit der Verwendung von regionalen und erneuerbaren Energieträgern.
3. Wir verkürzen unsere Wege und erzielen damit eine Vielzahl positiver Effekte: Wir sparen Energie, wir schonen die Umwelt, wir unterstützen die regionalen Einrichtungen und Anbieter, wir sparen Zeit...
4. Wir wollen aufzeigen, dass Umweltschutz im kleinen, eigenen Umfeld beginnt.
5. Wir kennen und schützen die Lembacher Naturjuwele.
Geplante bzw. bereits realisierte Projekte:
1. Energiebuchhaltung für Haushalte
Ziel:
Die Aufzeichnung des Energieverbrauchs in privaten Lembacher Haushalten und die Minimierung des Verbrauchs ohne Komfortverlust.
Informationen und Hilfestellungen ohne fachspezifische Leistungen in Zusammenarbeit mit den gewerblichen Anbietern.
Projektleiter:
Johann Winkler
In der Aktion „4x4“ haben sich die Gemeinden Hörbich, Lembach, Niederkappel und Putzleinsdorf zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen. Die Bürger erhalten folgende Hilfestellungen:
• Unterlagen zur Führung einer Energiebuchhaltung
• Je 4 Strommessgeräte, welche bei den Gemeinden kostenlos ausgeborgt werden können
• Tipps zum Strom sparen (bei Elektrogeräten im Haushalt) Somit können eine Energieeinsparung von ca. 15% und eine Stromkostenersparnis von ca. 70 € pro Jahr erzielt werden.
2. Energiestammtisch
Ziel:
Regelmäßiger Erfahrungs- und Meinungsaustausch zum Thema Energiezukunft um größere Fortschritte im Bereich erneuerbarer Energie zu erzielen.
Projektleiter:
Wilhelm Hopfner
Zur Organisation wurde ein Kernteam aus Mitarbeitern der 4 Gemeinden Lembach, Hörbich, Niederkappel und Putzleinsdorf gebildet. Inzwischen fanden 12 Energiestammtische mit verschiendenen Themen wie Photovoltaik, Humusaufbau, Effizientes Heizen,... statt. Vorschläge zur Abhaltung von Vorträgen zu gewünschten Themen nimmt das Kernteam gerne entgegen.
3. Radwegenetz
Ziel:
Ziel dieses Projektes ist es, die Bewohner zu animieren, Kurzstrecken, welche normalerweise mit dem Auto zurückgelegt werden, mit dem Rad zu fahren. Im Vorjahr gab es mit Vertretern der Nachbargemeinden und dem Klimaschutzbeauftragten des Landes einen Lokalaugenschein. Eine neue Perspektive eröffnet sich auch durch die Zusammenarbeit mit dem egionalen Leadermanagement.
Gründe für das Radwegnetz:
• steigender Energieverbrauch
• steigende Treibstoffkosten
• zunehmende Bequemlichkeit der Bevölkerung
• extrem gefährliche Straßenkreuzungen
Projektleiter:
Habringer Josef
Radveranstaltung „Radle Mit“
2011 fand die 3. Rad-Veranstaltung unter dem Titel „Radle Mit - Halte Köper und Klima fit“ statt. Diese Veranstaltungen wurden abgehalten um einen Umdenkprozess im Bezug auf Mobilität einzuleiten. Die Bevölkerung sollte dadurch angeregt werden, Kurzstrecken möglichst mit dem Fahrrad zurückzulegen und das Auto nur mehr dort einzusetzen, wo dies unvermeidlich ist.
4. Frühsommerball
Ziel:
• Alternative zur herkömmlichen Bierzeltkultur
• Einsparung von Energie
• der Ball wird teilweise im Freien abgehalten
• Gesunde Küche
• Schutz der Nichtraucher im ganzen Gebäude
Abendbekleidung bzw. Tracht erwünscht.
Projektleiter:
Habringer Josef
In den Jahren 2009 und 2010 wurden vom Arbeitskreis Klimabündnis und der Landesmusikschule Lembach unter Mitwirkung anderer örtlicher Organisationen Sommernachtsbälle veranstaltet. Die Bälle standen jeweils unter dem Motto „B-Fair“ (Bewusstseinsbildung für saisonale, regionale, biologische und faire Produkte)
5. Energieeinsparung Initiative
Ziel:
Reduzierung der Heizkosten und des CO² Ausstosses, Einsparungspotential (Kosten-Nutzen-Faktor)
Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung. Informationsveranstaltungen hinsichtlich Wärmedämmung und den damit in Zusammenhang stehenden Fördermöglichkeiten sind vorgesehen.
Projektleiter:
Wolfgang Nigl und Ing. Georg Kumpfmüller